Bündig, Premium-Ergonomie
- ▸Wagen rollt eben hinein — kein Rampenwiderstand
- ▸Beste Wahl für hochbelastete Küchen (60.000+ Zyklen/Jahr)
- ▸Keine vorstehende Stolperkante
- ▾Irreversibles Bauwerk — nicht rückgängig zu machen
Ohne Bauarbeiten, flexibel
- ▸Keine Bodenänderung notwendig
- ▸Mietfreundlich — die Maschine zieht mit um
- ▸Installation am ersten Tag, ohne Baugenehmigung
- ▾Leichter Schiebewiderstand auf die Rampe beim Be- und Entladen
Die grundlegende Engineering-Aufgabe
Der Wagen rollt auf eigenen Rollen in die Waschkammer der PTW-1900. Damit das funktioniert, muss der Kammerboden auf gleicher Höhe mit dem Hallenboden liegen. Die Kammer selbst ist eine hohe Konstruktion (Innenhöhe 1900 mm + Bodenbereich), deshalb muss entweder ein Bodenbereich abgesenkt werden (Grube) oder der Zugang zur Kammer angehoben werden (Rampe).
Installation mit Einbaugrube
Unter der Maschine wird eine 250 mm tiefe Bodenvertiefung angelegt. Der Wagen rollt bündig mit dem Hallenboden ein — kein Anheben der Rollen, keine Neigung.
Vorteile:
- Maximale Ergonomie — die Bedienkraft schiebt den Wagen nicht bergauf
- Schnellste Zyklus-zu-Zyklus-Beladezeit
- Saubere Optik — die Maschine wirkt nicht „in die Halle gestellt"
- Beste Wahl für hochbelastete Betriebe (60.000+ Zyklen/Jahr)
Nachteile:
- Bodenschnitt, Aushub, Abdichtung, Ableitungsumleitung erforderlich — das sind ernsthafte Bauarbeiten
- 5.000–9.000 € Baukosten je nach Standort und Boden
- Nicht geeignet für Mietobjekte (Boden lässt sich nicht rückbauen)
- Nicht geeignet bei Boden über Keller oder Versorgungsleitungen
Installation mit Rampe
Die Maschine steht auf dem Standardboden. Auf einer Seite (Belade-Seite) wird eine 1,5 m lange Stahl- oder Betonrampe mit 1:8-Steigung angelegt — der Wagen wird auf die Rampe und dann in die Kammer geschoben.
Vorteile:
- Keine Bauarbeiten — Installation am gleichen Tag
- Geeignet für Mietobjekte (Rampe ist demontierbar)
- Geeignet für Böden ohne Schnittmöglichkeit (über Keller, über Leitungen)
- Maschine kann bei Bedarf zwischen Standorten verlegt werden
Nachteile:
- Leichter Widerstand beim Schieben des Wagens bergauf
- Wenige Sekunden längere Zyklus-zu-Zyklus-Beladezeit
- Die Rampe beansprucht 1,5 m zusätzlichen Stellplatz vor der Maschine
Wann welche Variante wählen
| Szenario | Empfehlung |
|---|---|
| Eigenes Gebäude, Neubau, 60.000+ Zyklen/Jahr | Einbaugrube |
| Mietobjekt | Rampe |
| Schwer beladene Wagen (3 Ebenen × 15 Tabletts = 200+ kg) | Einbaugrube |
| Leichte Wagen oder Saisonbetrieb | Rampe |
| Boden über Keller oder Versorgungsleitungen | Rampe |
| Bestandsgebäude, Baugenehmigung unproblematisch | Einbaugrube |
| Alpine oder kalte Klimazonen mit tiefer Frostgrenze | Rampe (einfachere Wärmedämmung) |
Baukosten der Einbaugrube (Deutschland — Richtwerte)
- Betonbodenschnitt: 350–600 €
- Aushub und Abtransport: 800–1.500 €
- Bodenabdichtung: 700–1.200 €
- Ablaufumleitung: 1.500–2.500 €
- Endbearbeitung: 400–700 €
- Sicherheitstechnik (Geländer, Rutschhemmung): 300–500 €
- Gesamt: ~4.000–7.000 € (in Ballungsräumen 5.000–9.000 € einschließlich Genehmigung)
Für Großbetriebe mit 24/7-Betrieb amortisiert sich diese Investition in 3–6 Monaten durch die Beschleunigung der Zyklus-zu-Zyklus-Beladezeit.