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Anwendungen

Trolley- und Wagenwäsche

Vollen Wagen in die Kammer rollen. Nach 6 Minuten sauber und desinfiziert wieder herausrollen. Kein manuelles Hantieren.

Was diese Anwendung umfasst

Die Trolley-Wäsche deckt jegliche Rollwagen und Transportwagen in Lebensmittelproduktion und Service ab: Bäckereistikkenwagen, GN-Wagen, Bord-Catering-Trolleys von Fluggesellschaften, Krankenhaus-Essenswagen, Bankett-Cateringwagen. Sie teilen eine operative Realität — sie sind schwer (30–80 kg leer), hoch (1500–2000 mm) und können nicht sicher angehoben werden, um sie zu reinigen.

In Bäckereien sammeln Wagen Mehlstaub, Teigtropfen, Gärkondensat und Ofenspritzer. Im Catering — Speisereste, verschüttete Getränke und eine universelle klebrige Schicht von vielen Produkten über mehrere Schichten. Ohne Behandlung werden solche Wagen zu mikrobiologischen Brennpunkten (warm, feucht, mit Lebensmittel verschmutzt) und zu einem visuellen Problem bei Audits der Lebensmittelüberwachung.

Warum traditionelle Methoden scheitern

Manuelle Trolley-Wäsche bedeutet: eine Kraft mit Schlauch, Bürste und Reinigereimer in einer Spülbox. Der Zyklus dauert 8–12 Minuten pro Wagen. Drei Probleme: (1) Es ist ergonomisch schwere Arbeit — wiederholtes Bücken, Heben, Drehen — was zu Schulterverletzungen und Krankheitstagen führt; (2) Der Schlauch lässt unweigerlich die Innenseite der Schweißnähte, die Unterseite der Auflagen und die Rollenbüchsen aus, wo sich Bakterien vermehren; (3) Sie verbraucht enorme Wassermengen (300–500 Liter pro Wagen gegenüber ~50 Litern in einem geschlossenen Kammerwäsche-Zyklus).

Wie die PTW-1900 die Trolley-Wäsche löst

Die Einfahrbeladung ist die Grundidee dieses Produkts. Die zweiflügelige Klapptür gibt die volle Kammerbreite frei; der Boden ist mit einer Auffahrrampe bündig (oder, bei Grubeneinbau, mit dem Hallenboden bündig); der Wagen rollt auf eigenen Rollen in die Kammer. Bedienkraft schließt die Tür, wählt den Zyklus, drückt „Start”. Der 360°-Drehboden rotiert den Wagen während des Waschens — jede Ecke erhält Strahlkontakt, einschließlich der Unterseite der Auflagen und der Bereiche hinter den Vertikalstreben — Flächen, die ein Schlauch nie erreicht.

Der 6-Minuten-Zyklus reduziert den Arbeitsaufwand pro Wagen von 8–12 Minuten (manuell) auf 90 Sekunden (Beladen + Schließen + Entladen + Öffnen). Das entspricht einer Verzehnfachung der Produktivität pro Bedienkraft.

Für sehr große Wagen (Full-Size-Airline-Trolleys 1000 mm Breite, Krankenhaus-Essenswagen 1200 mm Länge) sind kundenspezifische Kammergrößen bis 900 mm Breite × 1200 mm Tiefe × 2100 mm Höhe spezifizierbar. Die PTW-1900 ist mit europäischen Wagengeometrien kompatibel, einschließlich Sondermaß-Rollbasen und individueller Strebenanordnung.

Empfohlene Zykluseinstellungen

Standard-Trolley-Wäsche läuft im Standardzyklus 6 min. Wagen, die mehrere Schichten ohne Wäsche im Einsatz waren (klebriger Getränkerückstand, eingetrocknete Speisetropfen), können einen Schwerlastzyklus 9 min mit erhöhter Reinigerdosierung erfordern. Das 82-°C-Spülen ist Pflicht für die Desinfektion lebensmittelkontaktierender Oberflächen auf Tablett-Ebene.

Häufig gestellte Fragen zur Trolley-Wäsche

Frage: Unsere Wagen haben Kunststoffrollen und Gummipuffer. Beschädigt das 82-°C-Wasser sie? Antwort: Nein. Rollen von Servicewagen bestehen üblicherweise aus Polyurethan oder Polyamid — beide Materialien sind für 90 °C und mehr ausgelegt. Gummipuffer (EPDM, Silikon) haben vergleichbare Temperaturbeständigkeit. Der Zyklus der PTW-1900 liegt innerhalb der Temperaturtoleranz von Standard-Wagenkomponenten.

Frage: Unsere Wagen sind 1100 mm breit. Passen sie in die Standardkammer? Antwort: Die Standardkammer 750 × 1000 × 1900 mm ist für Wagen bis ~700 mm Breite ausgelegt. Für 1100 mm breite Wagen die optionale Kammer mit 1200 mm Breite bestellen.

Frage: Müssen die Auflagen vor dem Wagenwaschen entfernt werden? Antwort: Nein — das ist genau der Sinn der Einfahrwäsche. Wagen mit Auflagen an Ort und Stelle laden. Der Zyklus reinigt Auflagen und Wagenkonstruktion gleichzeitig.

Frage: Wie wird der Wagen nach der Wäsche getrocknet? Antwort: Das 82-°C-Spülen verursacht sofortiges Verdampfen der Restoberflächenfeuchtigkeit. 60 Sekunden Heißluft am Kammerausgang vervollständigen die Trocknung. Für absolut trockene Oberfläche auf Edelstahlwagen kann ein optionaler Lebensmittelklarspüler in der Schlussphase eingesetzt werden.

Frage: Wie hoch ist die zulässige Wagenmasse, die in die Kammer rollt? Antwort: Boden und Kammer sind auf 250 kg gesamt ausgelegt (Wagen + Beladung). Schwerere Wagen (manche Bankettwagen erreichen 350 kg beladen) erfordern die Option verstärkter Boden.

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